Policija

I will now publish the protocol of my interrogation by slovanian police as a suspect of creating a dangerous situation at Tovarna Rog/Ljubljana in the night 12. to 13. January 2019. I wiped out names and data of Rog supporter as well as personal data about myself.

Wie angekuendigt veroeffentliche ich jetzt hier das Vernehmungsprotokol durch die slowenische Polizei als Verdaechtiger in der Nacht vom 12. zum 13. Januar 2019 in Tovarna Rog/Ljubljana eine gefaehrliche Situation herbei gerufen zu haben. Die Namen und persoenliche Daten und meine persoenlichen Daten habe ich entfernt.

Slovanian Language – Auf Slowenisch – Slovenščina

 

01020304

Advertisements

Bitte um Hilfe

Wie Viele von Euch wissen, sind Bragi und ich im April 2017 in Kiel aufgebrochen, um nach Jerusalem zu gehen. Im August 2017 haben wir die Reise nach 2100km Fussmarsch in Velika Kladuša in Bosnien und Herzegowina unterbrochen und sind mit dem Zug zurueck nach Kiel gefahren.

Lasko1  2017: Morgenlicher Aufbruch in Laško/Si

Den Bericht dazu findet Ihr hier:

Jerusalem  und  Jerusalem II

Leider war es in Kiel unmoeglich wieder eine Wohnung zu finden, insbesondere mit Hund. So sind wir im April 2018 mit dem Zug nach Ljubljana in Slowenien gefahren um unsere Wanderung ueber Italien fort zu setzen. Es stellte sich herraus, dass Bragi zu alt ist und nicht mehr kann und will. So habe ich beschlossen erst mal hier zu bleiben. Zufaellig traf ich Menschen von der besetzten Fabrik Rog und wir bekamen eine Unterkunft.

20190111_135523   Unser kleines Zimmer

Im Dezember vergangenen Jahres ist dann meine Erwerbsminderungsrente ausgelaufen und es wurde dringend Zeit mir hier Arbeit zu suchen.

Was dann geschah koennt Ihr im vorherigen Blogpost nachlesen.

img_20190115_140632  …und nach dem Brand

Also, der Stand der Dinge ist:

Wir haben keine wirkliche Unterkunft. Nach Rog kann ich nicht zurueck, denn einige Leute dort sind nach wie vor der Meinung, ich haette den Brand verursacht. Nach Kiel zurueck ist auch keine Option, das habe ich oben bereits geschildert. Ich habe zur Zeit ueberhaupt kein Einkommen. Es gestaltet sich einigermassen schwierig in dieser Situation Arbeit zu finden. Ich bin derzeit auf der Suche nach einer Unterkunft, wo wir bleiben koennen, bis ich Arbeit gefunden habe. Das ist nicht unmoeglich, dauert aber ein bisschen. Fast meine gesamte Habe ist im Feuer verbrannt, Schlafsack, Rucksack, ich habe keine Papiere mehr und weiss nicht, wie ich meinen Lebensunterhalt bestreiten soll. Es erwartet mich also einiges an Unkosten. Ich habe ein paar Bewerbungen laufen und bewerbe mich natuerlich weiterhin. Es geht fuer mich darum einen Zeitraum von etwa ein bis anderthalb Monaten zu ueberbruecken. Nach wie vor ist mein Plan nach Jerusalem zu gehen, wenn Bragi nicht mehr ist.

20190121_143046

Wie durch ein Wunder hat mein Pilgerbuch das Feuer ueberstanden. Rechts der schwarze Streifen entstand durch den Brand.

Wenn es also ein paar Menschen in Deutschland gibt, die Mitleid mit uns haben und uns ein paar Taler zum Ueberleben zustecken wuerden, wuerden wir uns sehr freuen, wenn diese Menschen sich mit uns in Verbindung setzten. Zu erreichen bin ich via E-mail dermuedetod@web.de . Dann kann ich auch weitere Kontaktdaten uebermitteln. Natuerlich freuen wir uns auch ueber jede andere Form von Unterstuetzung! Falls es noch jemand uebrig haben sollte: Einen Schlafsack brauche ich dringend, am liebsten einen, der Minusgrade stand haelt.

Vielen Dank!

 

 

 

Rog Ljubljana

Dieses ist mein persoehnliches Statement zu den Ereignissen in Rog in der Nacht vom 12. auf den.13.1.2019.

In der Nacht vom 12. auf den 13. Januar hat es in der besetzten Fabrik Rog in Ljubljana, im sogenannten Mittelbau gebrannt. Der Brand brach in dem von mir zeitweise bewohnten Teil des Gebaeudes aus. Es ist ein absolutes Wunder, dass sowohl mein Hund Bragi als auch ich selber ueberhaupt noch am Leben sind. Nahezu meine gesamte Habe ist verbrannt.

Am Abend hatte mich eine gute Freundin besucht. Ich hatte Rotwein getrunken und gebe zu, nicht mehr ganz nuechtern gewesen zu sein. Kurz nachdem meine Bekannte, weg gegangen ist, bin ich mit Bragi die letzte Runde gegangen. Nach meiner Rueckkehr habe ich mich zum Schlafen legen fertig gemacht. Dazu gehoert auch das Schliessen saemtlicher Klappen am Ofen. Danach habe ich mich im kleineren Raum zum Schlafen gelegt, bin aber teilweise bekleidet (Hosen, Schuhe hatte ich noch an) eingenickt, Als ich wieder aufgewacht bin habe ich mich bereits im Kampf um Leben und Tod befunden. Vermutlich hat Bragi mich geweckt und ich bin aufgestanden und dadurch in den dichten Rauch geraten. Ich konnte nichts sehen, weil alles absolut dunkel von Rauch war, Ich habe keine Luft bekommen und ein sattes Quantum Rauchgas eingeatmet.
Ich war in Panik und hatte nicht die geringste Ahnung wie ich aus dem Raum kommen soll. Irgendwann habe ich dann ein Fenster gefunden wodurch ich die Orientierung wieder gewann und es mir gelang aus dem Raum zu laufen. Waere ich nur eine Sekunde laenger ohne Sauerstoff gewesen, waere ich bewusstlos zusammen gebrochen und jetzt tot. Zunaechst rannte ich in den anderen Fluegel des Gebaeudes und erst jetzt wurde ich gewahr, dass Bragi nicht bei mir ist. Zum Glueck kam er sofort auf mein Rufen angerannt und zwar aus dem verrauchten Bereich. Danach liefen wir dann ins Freie.
Es war knapp unter Null Grad und ich war nur mit einem T-Shirt bekleidet. Kurze Zeit spaeter traf ein riesiges Aufgebot von Ambulanz, Feuerwehr und Polizei ein. Mein Gesicht und Haende waren schwarz. Ich war unter Schock, traumatisiert und hatte eine Rauchvergiftung. In diesem Zustand bin ich nach Metelkova gelaufen, weil eine Bekannte in der Nacht dort gearbeitet hat und ich hoffte sie koennte eine Freundin von mir verstaendigen. Leider hatte sie schon Feierabend und Bragi und ich gingen zurueck zu Rog. Trotzdem hat mich niemand der professionellen “Helfer” beachtet und zwar ueber einen Zeitraum von mindestens 1 1/2 Stunden.
Es war schliesslich die Polizei, die mich als erstes beachtet hat. Man beschuldigte mich den Brand gelegt zu haben. Die Lage eskalierte vollkommen, als mich vier Polizisten zu Boden warfen und mir Handschellen anlegten. Zusaetzlich zu meiner Rauchvergiftung hat mir das noch mehrere Schuerfwunden an Ellenbogen und Schienbein und eine angeschlagene Kniescheibe eingebracht.
Letztlich wurde auf mein Draengen meine Bekannte verstaendigt um Bragi einzusammeln und ich willigte einen Transport ins Krankenhaus ein.
Fast die gesamte Zeit in der Klinik wurde ich von der Polizei bewacht.
Nun moechte ich zusammen fassen, was ich heute zum Brandhergang in Erfahrung bringen konnte.
Vorweg schicken muss ich, dass sich fuer diesen Teil des Gebaeudes ein Bekannter verantwortlich zeigt, der mir erlaubt hat dort hin und wieder zu uebernachten. Als ich die Raeume das erste Mal gemeinsam mit ihm betrat, war der Ofen nicht angeschlossen. Er hat dann in sehr hektischer Weise das Ofenrohr wieder befestigt. Dabei hat er mehrfach das Ofenrohr durch die Decke nach draussen auf und ab bewegt, In diesem Zusammenhang sagte er zu mir, er muesse vorsichtig sein, da er an dieser Stelle das Dach mit etwas isoliert hat, dass er dort nicht verwenden sollte. Soweit ich mich erinnere war es Styropor.
Ferner moechte ich vorweg anmerken, dass haette ich irgendetwas Dummes getan, was schlussendlich zum Brand gefuehrt haette, eine sehr grosse Wahrscheinlichkeit dafuer bestuende, dass ein offenes Feuer im Bereich des Ofens ausgebrochen waere.

Tatsaechlich habe ich, nach meiner Entlassung aus Krankenhaus und Polizei folgendes gesehen und gehoert:

Heute (13.1.) Nachmittag zwischen 16 und 17 Uhr war ich in Rog um zu sehen, was von meinen Dingen zu retten ist. Natuerlich fast nichts.
Als erstes habe ich zwei Menschen getroffen, die mir nicht nur warme Oberbekleidung gaben, ich war immer noch nur mit T-Shirt bekleidet, sondern mir auch erzaehlten, sie haetten gehoert die Kriminaltechniker seien zu dem Schluss gekommen der Brand sei
durch ein nicht sachgemaess installiertes Ofenrohr enstanden.
Dazu passte was ich dann an der Brandstelle zu sehem bekam.

– In allen drei Raeumen war der Fussboden nahezu unversehrt. Vor dem Ofen hatten die Kriminaltechniker den Schutt beiseite geschaufelt, der Boden darunter war nicht mal angekohlt. Ebenfalls war der Ofen selber von aussen immer noch weiss.Statt
dessen war die Decke vollkommen verbrannt. Ueberall lagen Fetzen von Glaswolle rum. Offensichtlich hat die Feuerwehr die Zimmerdecke runter gerissen um einen Schwelbrand dort zu loeschen.
– Die Fensterrahmen waren ebenfalls nicht verbrannt sondern lediglich angekohlt.
– Als ich in Panik um mein Leben kaempfte war es stockfinster, es war keine Flamme zu sehen. Das obwohl in der naeheren Umgebung
des Ofens jede Menge brennbarer Materialien lagen. Um den Raum zu verlassen musste ich direkt an dm Ofen vorbei, Es war keine Flamme zu sehen. Erst als ich die Tuer zum Treppenhaus oeffnete habe ich hinter mir einen lauten Knall, wie eine Detonation gehoert. Ich vermute, dass durch Suerstoffzufuhr der offene Brand ausgebrochen ist.
– Als ich Bragi rief kam er sofort angerannt. Aus dem Raum. Weder war sein Fell angebrannt noh hat er etwas vom Rauch ab bekommen.

Der Gesamteindruck der Situation war der, dass der Brand als Shwelbrand unter der Decke in der unmittelbaren Naehe des Ofenrohrs begann. Es war in allen Bereichen deutlich sichtbar, dass es von oben nach unten gebrannt hat. Der Fussboden war kaum angesengt und viele Dinge am Boden waren noch vorhanden.

Es ist offensichtlich, dass ich den Brand weder verursacht noch sonst irgendwas damit zu tun habe!

Update 16.1.2019: Gestern war ich auf der Polizei. Habe alles genau geschildert wie oben. 2 Stunden 15 min. Vernehmung. Am Ende hat die Uebersetzerin zu mir gesagt der vernehmende Polizist sei der Kriminaltechniker, der vor Ort war und er hat gesagt, “Alles was er (ich) gesagt hat ist absolut korrekt”. Genau das selbe habe er vor Ort ermittelt. Vielleicht werde ich hier demnaechst noch das Protokoll veroeffentlichen. Vier Seiten auf Slowenisch. Ich jedenfalls bin erstmal erleichtert, das  zumindest die Polizei nicht glaubt, dass ich den Brand verursacht habe. Aber es gibt auch hier in Ljubljana noch ein paar Unbelehrbare. Jedenfalls meinen gute Freunde, die ich hier durchaus noch habe, es sei besser die Stadt zu verlassen. Im Moment habe ich nichts, wo ich dauerhaft bleiben koennte, kein Einkommen und keinen Pass. Von mehreren Leuten habe ich Bekleidung bekommen. Vielen Dank dafuer.

 

Abbrucharbeiten im Prüner Schlag – Teil II

17.2.2017: Damit die Dokumentation zu den Abbrucharbeiten nicht zu lang und unübersichtlich wird, habe ich jetzt hier einen zweiten Teil aufgemacht. Der Stand der Dinge: Die ersten Reihen Lauben sind jetzt nahezu vollständig bis zwischen Westring und Schützengilde abgebrochen. Die Firma Blunk hat ihren Mega-Häcksler erstmal wieder weggebracht und konzentriert sich voll und ganz auf das Roden. Es sieht so aus, als würden sie bis zum 28.2.2017 damit fertig werden. Inzwischen haben sie beinahe Anschluss an das Gelände in dem vor drei Jahren die Lauben abgebrochen wurden.

19.2.2017: Gestern musste ich mal Pause machen. So wirklich gut geht es mir beim Photographieren nicht. Dafür gibt es aber heute ein paar neue Bilder. Auch wenn ich hier nur sehr wenig veröffentliche ist alles dokumentiert. Vielleicht stelle ich irgendwann mal wieder ein paar mehr Bilder online. Allein heute habe ich fast 800 Photos in Brunsrade und Prüner Schlag geschossen.

25.2.2017: Ich musste mich mal etwas aus der Sache raus nehmen, nimmt mich sonst zu sehr mit. Gestern und heute war ich nicht vor Ort und morgen werde ich es auch nicht sein. Sorry, ich brauch` die Pause einfach mal. Montag 27.2. geht es dann wieder weiter.

26.2.2017: Hingegen der Ansage von gestern waren wir heute doch kurz da. Inzwischen ist das Areal zwischen Westring und Zufahrt Schützengilde nicht nur gerodet, sondern es wurden auch sämtliche Lauben abgebrochen. In dem anderen Gebiet sind sie mit Roden fast fertig.

9.3.2017: Für dieses Mal scheinen sie Abbruch- und Rodungsarbeiten beendet zu haben. Die Arbeiter auf dem Gelände räumen nur noch die Trümmer zwischen Westring und Zufahrt Schützengilde weg. Das Gelände zwischen Zufahrt Schützengilde und Kilia-Platz ist weitestgehend gerodet, es liegt dort aber noch eine Menge Grünschnitt, der noch nicht abtransportiert wurde. Fast alle Lauben, so sie in den letzten Jahren nicht durch Vandalismus zerstört wurden, stehen dort noch. Ich befürchte allerdings dass, im Namen der  “Verkehrssicherung”, Möbelkraft eine Genehmigung bekommen wird, diese Lauben im Laufe des Sommers abzubrechen.

14.3.2017: Mal so als Info: Wir gehen da immer noch hin, es gibt nur nichts Neues….

14.4.2017, ein Abschlussbericht: Es ist wieder still geworden im Prüner Schlag. Wenigstens hört man keine Bagger und kein schweres Gerät mehr. Der Abschnitt zwischen Westring und Zufahrt Schützengilde ist jetzt ein Acker. Der andere Teil ist auch nahezu komplett gerodet, größtenteils stehen aber die Lauben noch. Inzwischen hat man sich allergrößte Mühe gegeben, das Gelände einzuzäunen. Es ist eine gewisse Ironie, dass nachdem unser alter Wanderweg vom Olof-Palme-Damm bis zum Uhlenkrog komplett zerstört wurde, der Abschnitt durch den Prüner Schlag nicht mal angerührt wurde. Nur steht jetzt dort ein Bauzaun. Am Bauplatz steht noch ein Bagger von Glindemann und wartet auf den nächsten Einsatz. Bragi und ich sind dann aber zum Glück nicht mehr in Kiel, sondern irgendwo zwischen Hamburg und Haifa. Machts gut und vielen dank für den Fisch fürs Lesen! 

Zum ersten Teil hier klicken!

CIMG0934.JPG17.2.2017: Zwischen Westring und Schützengilde. Das war die Laube “Abendfrieden”.

CIMG1061.JPG17.2.2017: Diese Laube steht am anderen Ende des Geländes. Mit Glück bleiben diese Bäume stehen.

CIMG1072.JPG17.2.2017: Fast bis an das Gelände gerodet, wo vor drei Jahren schon Lauben abgebrochen wurden. Die Bäume im Hintergrund haben Glück. Sie stehen auf dem Areal der Schützengilde!

CIMG1114.JPG17.2.2017: Altmetall

CIMG1151.JPG17.2.2017: Die Knickschere

CIMG1359.JPG19.2.2017: Schaukel

CIMG1436.JPG19.2.2017: Von dieser Hüttenbauart habe ich im Laufe der letzten Jahre drei Stück im Prüner Schlag entdeckt, sie dürften schon sehr alt sein.

CIMG1487.JPG19.2.2017: Letzter Weg vor dem Kilia-Platz. Bis hierhin wurde bereits gerodet.

CIMG1504.JPG19.2.2017

CIMG1813.JPG19.2.2017: Blick in den ehemaligen “Occupy Garten”

CIMG2169.JPG20.2.2017

CIMG2217.JPG20.2.2017

CIMG2226.JPG20.2.2017: Bragi leistet Widerstand und legt sich friedlich mitten in das abgesperrte Gebiet! 😉

CIMG2275.JPG21.2.2017

CIMG2296.JPG21.2.2017: aufgeschreckter Bewohner

CIMG2500.JPG21.2.2017: schöne Wege werden jetzt rar….

CIMG2774.JPG22.2.2017: Müll abladen verboten!

CIMG2802.JPG22.2.2017: Auch heute gingen Abbruch-…

CIMG2891.JPG22.2.2017:…und Rodungsarbeiten unvermindert weiter.

CIMG3152.JPG26.2.2017: Zwischen Westring und Zufahrt Schützengilde steht nun keine Laube mehr.

cimg313226.2.2017: Auf der anderen Seite der Zufahrt ist alles gerodet…

CIMG3165.JPG27.2.2017

CIMG3187.JPG27.2.2017

CIMG3280.JPG2.3.2017

CIMG3314.JPG2.3.2017: Der kleine Streifen Gärten hinter der Schützengilde existiert nicht mehr.

CIMG3337.JPG2.3.2017

CIMG3381.JPG2.3.2017

CIMG3547.JPG4.3.2017: Hinter der Hecke waren mal Gärten. Abschnitt hinter der Schützengilde.

 

CIMG3555.JPG4.3.2017

CIMG3567.JPG4.3.2017

CIMG3730.JPG6.3.2017: Mitten im Trümmerfeld lief ein Radio.

CIMG3734.JPG6.3.2017

CIMG3763.JPG6.3.2017: Zwischen Schützengilde und Westring

CIMG3926.JPG

7.3.2017: Hinter dem Kilia-Platz

CIMG3956.JPG7.3.2017: Abtransport der Lauben

CIMG3971.JPG7.3.2017

CIMG4214.JPG9.3.2017: Das Gelände zwischen Westring und Zufahrt Schützengilde ist jetzt weitestgehend ein kahles Feld.

CIMG4223.JPG9.3.2017: Was die Metall-Diebe in den letzten Jahren übrig gelassen haben.

CIMG4225.JPG9.3.2017: Der Bauplatz steht jetzt voller Container zum Abtransport.

CIMG4241.JPG9.3.2017: Irgendwas haben sie zur Ecke Westring/Hasseldieksdammer Weg gebuddelt. Ich konnte allerdings nicht sehen was.

CIMG4668.JPG14.3.2017: Kahle Landschaft zwischen Westring und Zufahrt Schützengilde.

CIMG4681.JPG14.3.2017: Blick über den Bauplatz auf der anderen Seite der Zufahrt Schützengilde.

CIMG6017.JPG14.4.2017: Der “Acker”, gesehen von der Zufahrt Schützengilde.

CIMG5980.JPG14.4.2017: Der hintere Teil wurde weiträumiger und engmaschiger abgesperrt. Im Hintergrund das Gelände der Schützengilde.

CIMG5971.JPG14.4.2017: Auch das ist noch der Prüner Schlag.

CIMG5996.JPG14.4.2017: Unser alter Wanderweg entlang der Schützengilde.

 

(c) Copyrights März 2017 by Jörg Paulsen. Alle Rechte vorbehalten.

 

 

Abbrucharbeiten im Prüner Schlag

Hinweis: Momentan wird dieser Artikel kontinuierlich aktualisiert!

Während die Rodungs- und Planierungsarbeiten in der Brunsrade unvermindert weitergehen, haben Ende vergangener Woche auch die Arbeiten im Prüner Schlag begonnen. Im Vergleich zum letzten Mal vor drei Jahren scheint man es ganz ruhig anzugehen. Heute Morgen habe ich jedenfalls nur vier Arbeiter vor Ort gesehen. Aber vom letzten Mal weiß ich noch dass der Schein trügt. Zunächst braucht man ja Platz um noch mehr Arbeiter und Baumaschienen unterbringen zu können. Damals fing es auch nur mit einer Handvoll Arbeiter an, aber Tag für Tag kamen mehr dazu und es wurden immer mehr Maschienen rangefahren. Am Ende fuhren zwei große “Dumper” durchs Gelände und eines Tages standen in einem Kleingartenweg drei oder vier riesen Sattelschlepper. Wir werden das jedenfalls weiter beobachten und Euch auf dem Laufenden halten. Interessanterweise haben sie diesmal nicht am Rande, sondern mittendrin begonnen. Wer sich das ansehen will: man muss vom Hasseldieksdammer Weg in die Zufahrtsstraße der Schützengilde rein gehen. Nach etwa 50 bis 100m ist auf der rechten Seite die “Baustelle”.

Update 31.1.2017: Wie ich es gestern bereits angekündigt hatte, konnte ich heute sechs Arbeiter und bereits drei Bagger sehen. Es wird jetzt jeden Tag mehr werden. Inzwischen arbeiten sie wohl auch an zwei Stellen gleichzeitig.  Unten zwei neue Photos.

Update 1.2.2017: Acht oder neun Arbeiter, vier Bagger, der Radlader ist von Anfang an da. Neue Photos hänge ich jetzt immer unten an.

Update 3.2.2017: In den letzten Tagen habe ich ein paar mehr Photos, als hier, bei Twitter gepostet. Entweder nach meinem Account @Balderbaer  sehen und noch alle Neuigkeiten zu Chelsea Manning und anderen, interessanten Dingen erfahren oder bei Twitter die Hashtags #PrünerSchlag und #Brunsrade eingeben.

Update 4.2.2017: Heute haben wir uns den bereits gerodeten Abschnitt näher angesehen. Es schnürte mir die Kehle zu, mir fiel das Atmen schwer und ich begann zu zittern. Ich habe gemerkt, dass es für mich wirklich nicht gut ist, mir das anzutun. Solange ich aber noch durchhalte mache ich auch Photos. Ich habe das Gefühl es dem Prüner Schlag und der Brunsrade schuldig zu sein, weil ich ihnen schon vor langer Zeit versprochen habe, dafür zu sorgen, dass das hier nicht in Vergessenheit gerät.

Update 5.2.2017: Ausführliche Photorunde im Trümmergebiet gemacht. Gut gehts mir nicht. Die Firma Blunk hat jetzt fast den gesamten Bereich zwischen Westring und Zufahrt Schützengilde gerodet. Auffällig ist dabei, dass sie einen Streifen zum Wanderweg und zur Zufahrt stehen lassen. Anscheinend als Sichtschutz.

Update 10.2.2017: Das kleinere Areal zwischen Westring und Zufahrt Schützengilde ist jetzt weitestgehend gerodet, viele Hütten sind dort schon abgebrochen, viele stehen aber auch noch. Der Abbruch der Hütten dauert etwas länger, weil Glaswolle, Dachpappe und Eternit getrennt entsorgt werden müssen. Rechts der Zufahrt Schützengilde wurden bisher drei bis vier Parzellen für den Bauplatz zerstört, außerdem hat man damit begonnen etwa zwei Parzellen tief zu roden. Auf meinen Photos hier dokumentiere ich natürlich hauptsächlich die aktuellen Zerstörungen. Offensichtlich hat das zu Mißverständnisen geführt. Tatsächlich wurde bisher ein eher kleinerer Teil der Anlage demoliert.

Update 11.2.2017: Am Rande des Prüner Schlags zum Westring hin stand ein riesiger Nadelbaum, ich hatte nicht mal eine Ahnung, was das für einer war. Er war riesig und ist für mich im Laufe der Jahre zu einer Art Wahrzeichen des Prüner Schlags geworden. Er überragte sogar die hohen Bäume auf dem Gelände der Schützengilde. Gestern Morgen hatte ich ihn noch von Weitem photographiert. Im Laufe des Tages wurde er gefällt. Das Resultat fanden wir dann heute Morgen. Ich trinke jetzt auf diesen Baum. R.I.P. Baum!

Update 17.2.2017: Damit es nicht so unübersichtlich wird kommen die Photos ab heute hier hin!

Eine Ergänzung noch zur Brunsrade: mehrfach schrieb ich, die Rodungsarbeiten seien fast abgeschlossen, aber anscheinend werden immer noch Ecken gefunden, wo man schnell noch roden kann. Am Olaf-Palme-Damm haben sie z.B. bis fast an den Hasseldieksdammer Weg gerodet und heute Morgen waren sie schon wieder im Bereich der Bahngleise zugange.

 

CIMG6252.JPGEin (noch) unberührter Teil des Prüner Schlags heute Morgen.

Ebenfalls heute Morgen:

cimg6264

cimg6277

cimg6294

cimg642531.1.2017: Abschütten von Geröll um einen festeren Untergrund zu haben.

cimg639731.1.2017: Bragi verneigt sich vor soviel Ignoranz.

cimg64731.2.2017: Baggeraufsatz zum Roden mit hydraulischer Schere

cimg64781.2.2017: Abbruch von Lauben

cimg64901.2.2017

cimg65931.2.2017: Vom Hasseldieksdammer Weg aus gesehen

CIMG6633.JPG2.2.2017: Ob das jetzt noch was mit “Roden und Lauben abbrechen” zu tun hat, lasse ich mal dahingestellt sein.

CIMG6744.JPG2.2.2017

CIMG6689.JPG2.2.2017: *Brunsrade* Wer tanzt den da auf beiden Baustellen?

CIMG7000.JPG3.2.2017: Der “Bauplatz”

cimg70033.2.2017: Weite Teile nur noch ein Trümmerfeld

CIMG7037.JPG3.2.2017: Inzwischen weiß ich, dass dieses Gerät ganz harmlos “Knick-Schere” heißt.

CIMG7124.JPG4.2.2017: Fuhrpark auf dem Bauplatz

CIMG7126.JPG4.2.2017: Fuhrpark auf dem Bauplatz II

CIMG7131.JPG4.2.2017: Rodung

CIMG7385.JPG4.2.2017: Was die “Knick-Schere” schafft und was nicht…

CIMG7389.JPG4.2.2017: Rodung

CIMG7436.JPG4.2.2017: Dieses Photo strahlt auf mich einfach nur Aggression aus.

CIMG7733.JPG5.2.2017

CIMG7928.JPG5.2.2017

CIMG7972.JPG5.2.2017

CIMG7992.JPG5.2.2017

CIMG8515.JPG7.2.2017

CIMG8674.JPG8.2.2017

CIMG8685.JPG8.2.2017

CIMG8692.JPG8.2.2017

CIMG8716.JPG8.2.2017

CIMG8971.JPG10.2.2017: Mit Motorsäge…

CIMG8989.JPG10.2.2017:…rückt man jetzt den größeren Bäumen zu Leibe.

CIMG9069.JPG10.2.2017: Noch mehr Fahrzeuge

CIMG9092.JPG10.2.2017: Inzwischen wurden auch schon Teile rechts der Zufahrt Schützengilde gerodet

cimg909810.2.2017: Das war einer meiner Lieblingsgärten

CIMG9102.JPG10.2.2017

CIMG9062.JPG10.2.2017: Das letzte Photo dass ich von diesem stattlichen Baum machen konnte. Für mich war er das Wahrezeichen des Prüner Schlags.

CIMG9222.JPG11.2.2017: Normalerweise war er schon von Weitem zu sehen. Heute nicht. Dann kamen wir an den Ort des Geschehens.

CIMG9227.JPG11.2.2017: R.I.P. Stolzer Baum.

CIMG9713.JPG11.2.2017: Unbekannt wann Du keimtest. Gefällt am 10.2.2017 von Ignoranten im Auftrag des Profits.

CIMG0073.JPG13.2.2017

CIMG0042.JPG13.2.2017

CIMG0434.JPG15.2.2017: Der Prüner Schlag soll an Ort und Stelle geschreddert werden

CIMG0503.JPG15.2.2017: Die Hecken wurden gestern bis an den letzten verpachteten Garten abgeschnitten

CIMG0673.JPG16.2.2017: Der Häcksler im Einsatz

CIMG0777.JPG16.2.2017: Schon zwei Reihen vor dem Kilia-Platz wurden die Hecken gerodet

Ab dem 17.2.2017 geht es jetzt hier weiter!

 

(c) Copyrights Februar 2017 by Jörg Paulsen. Alle Rechte vorbehalten.

Uhlenkrog-Rampe 2.0

Update 16.1.2017: Inzwischen hat die Brunsrade hier eine eigene Unterseite bekommen. Erstmal gibt es dort ein paar Photos wie es in dem Areal im Dezember 2012 ausgesehen hat.  Inzwischen ist fast das gesamte Gelände gerodet.

Ich muss zugeben dass mir das Schreiben gerade etwas schwer fällt. Zu sehr haben mich persönlich die Bilder erschreckt, die ich seit Dienstag, 10.1.2017, zu sehen bekomme. Was in meiner Wahrnehmung zunächst als “harmlose” Querung der Autobahn für die geplante Velo-Route Universität – Bahnhof Hassee (“Cittie-Park”) begann endet für mich in einem persönlichen Horror. Doch der Reihe nach:

Bereits an anderer Stelle schrieb ich ja ausführlich was ich für eine Beziehung zu dem Areal parallel zwischen Autobahn und Hasseldieksdammer Weg, vom Westring bis zum Uhlenkrog habe. Auch rechnete ich damit dass der Prüner Schlag früher oder später zerstört wird. Bragi und mir bliebe dann noch das Stück zwischen Olaf-Palme-Damm und Uhlenkrog. Vor drei oder vier Jahren wurden allerdings bereits die Kleingärten in der Brunsrade demoliert, die sich zwischen dem Grünen Weg und den Eisenbahngleisen befanden. Früher ging man da immer auf einem schmalen Pfad, der zwischen einer Baumreihe auf der einen und Büschen auf der anderen Seite, entlang führte. Hinter den Büschen war die Autobahn, aber ich hatte mich lange Zeit gefragt, was wohl hinter der Baumreihe sei, jetzt wusste ich es. Leider habe ich die Kleingärten erst bemerkt, als sie zerstört wurden. Es stand dort eine Reihe großer Birken, die mir im laufe der Jahre ans Herz gewachsen waren.  Dienstag Morgen, bei unserer “Frühstücksrunde” gegen 8 Uhr war die Welt noch “in Ordnung”. Wir gingen den Grünen Weg rein, beschauten von weitem die Bauarbeiten beiderseits der Autobahn und gingen links den Weg zurück über die Fußgängerbrücke, über den Olaf-Palme-Damm in den Prüner Schlag. Nachmittags wollten wir die gleiche Strecke in umgekehrte Richtung gehen, doch:

CIMG2729.JPGEin Bauzaun versperrt den Weg! Ich musste einen Moment nachdenken, auf welcher Seite des Zaunes ich eigentlich stehe. Wird der Prüner Schlag neu eingezäunt oder gehört das zu der Baustelle auf der anderen Seite? Es gehört zur Baustelle auf der anderen Seite! Wir haben dann überall nachgesehen. Ja, das gesamte Areal vom Olaf-Palme-Damm bis zum Uhlenkrog ist gesperrt! Im Grünen Weg und im Hasseldiek werden nur noch die Bereiche frei gehalten, die bewohnt sind.

CIMG2758.JPGGrüner Weg

CIMG2778.JPGHasseldiek

CIMG2785.JPGUhlenkrog

Zusammenfassung: Die alte Eisenbahnbrücke über die Autobahn wird abgerissen, statt dessen wird eine neue, breitere Brücke gebaut, die zwei Autospuren, Fahrrad- und Fußgängerweg bekommen soll. Vom Olaf-Palme-Damm, aus Richtung Schilksee, führt eine neue Abbiegespur zum Cittie-Park hin und eine weitere Spur führt vom Cittie-Park kommend auf die Autobahn Richtung Hamburg. Dort wo am Ende des Grünen Wegs die Kleingärten “niedergelegt” wurden, wird die Straßenschleife auf die Rampe zur Brücke gebaut. An dem Stück Weg zwischen Hasseldiek und Uhlenkrog entsteht die neue Autobahn-Auffahrt. Neben dem Teich (Regenauffangbecken) hinter dem Tierheim befindet sich noch eine Weide und ich kann mich an Zeiten erinnern als da auch noch Pferde grasten. Darauf soll ein zweiter Teich bzw. Regenauffangbecken entstehen. Und ja, am Ende soll dann auch irgendwo, irgendwie wieder ein Wanderweg hin.

Momentan sind sie jedenfalls ganz mächtig am Roden. 😦 Für uns bedeutet das, dass uns zusammen mit dem Prüner Schlag das Herzstück all unserer Wanderungen genommen wird. Das muss ich jetzt erst einmal verdauen. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

CIMG2750.JPGAn dieser Stelle stand eine Reihe stattlicher Birken. Das sind ihre Reste. Im Hintergrund die alte Eisenbahnbrücke.

CIMG2806.JPGPlanierung am Grünen Weg

CIMG3085.JPGNeben dem Grünen Weg. Die Autos im Hintergrund stehen auf der Baustraße ehemalige Gleise

CIMG3097.JPGWörtlich das Ende vom Grünen Weg

CIMG3197.JPGBlick vom Cittie-Park

CIMG2917.JPGRodungsarbeiten zwischen Hasseldiek und Uhlenkrog. Vermutlicher Verlauf der neuen Auffahrt. Im Hintergrund rechts der Bauzaun am Hasseldiek.

CIMG2921.JPGLinks der Bauzaun Hasseldiek. Rechts die beiden Eisenbahnbrücken (die Vordere ist noch im Betrieb), darunter der zermanschte Wanderweg. Anfang der neuen Auffahrt.

CIMG2925.JPGRoden am Teich.

CIMG2932.JPGBlick auf den Teich links und rechts davon die Weide auf der der zweite Teich entstehen soll.

CIMG3030.JPGHasseldiek

 

(c) Copyrights Februar 2017 by Jörg Paulsen. Alle Rechte vorbehalten.

Vorläufiges Ende der Prüner Schlag Photos

Schon seit zwei oder drei Jahren habe ich ein ziemlich mulmiges Gefühl dabei, die vielen Photos vom Prüner Schlag in Kiel, bei Flickr, einem Unternehmen das Yahoo gehört, hochgeladen zu haben. Dass meine Dokumentation so umfangreich geworden ist war der einzige Grund, warum ich den Account bisher noch nicht geschlossen hatte.

Die neueste Bekanntwerdung, nämlich dass Yahoo massenweise User E-mails an US-amerikanische Ermittlungsbehörden weiter leitet ist nunmehr für mich der berühmte “Tropfen der das Fass zum Überlaufen” bringt.

Nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, meinen Flicker Account zu schließen.

Ein paar Sachen werde ich wohl hier rüber retten, Lehmberg Besetzung, “Beobachtungen” im Altag u.a., die Masse aber wird vorerst ersatzlos gestrichen. Derzeit habe ich weder Zeit noch Lust mich nach einem anderen Platz im Web umzusehen, und selbst wenn ich es hätte, hätte ich keine Zeit, diese Masse von Photos wieder hochzuladen.

Photographieren werde ich den Prüner Schlag selbstverständlich weiterhin, nur die Photos nicht mehr online stellen!

Vielen Dank!

(c) Copyrights Februar 2017 by Jörg Paulsen. Alle Rechte vorbehalten.