Chelsea Manning files appeal against ‘grossly unfair’ 35-year prison sentence (the Guardian)

Queer+ Friends of Chelsea Manning

Chelsea Manning has formally appealed against her conviction and 35-year prison sentence for leaking a huge cache of government documents, arguing that her punishment was “grossly unfair and unprecedented”.

Describing the sentence as “perhaps the most unjust sentence in the history of the military justice system”, attorneys for Manning complained that she had been portrayed as a traitor to the US when “nothing could be further from the truth”.

To read the article in full go to the Guardian

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Gestern in der Ausländerbehörde Kiel

Gerade eben habe ich einen Freund getroffen, der gestern in der Kieler Ausländerbehörde war und dabei Folgendes erlebte: Also, immer großes Gejammer wie überlastet man durch die sogenannte “Flüchtlingskrise” in dieser Behörde sei. Nach den Ausagen meines Freundes haben sich von vier Sachbearbeitern drei miteinander unterhalten, während im Flur etwa zehn Personen darauf warteten aufgerufen zu werden. Ich weiß, das hat nichts zu sagen, unterstellen wir den drei einfach mal, dass sie über einen Fall geredet haben. Plötzlich betritt ein Trupp “Journalisten” der Kieler Nachrichten, wohlgemerkt während der Publikumsöffnungszeiten, die Behörde um einen Bericht darüber zu machen wie überlastet die armen Mitarbeiter sind. Schlagartig ist nur noch eine einzige Sachbearbeiterin damit beschäftigt sich um die Wartenden zu kümmern, während alle anderen, inklusive Amtsleitung, ihre Arbeit fallen lassen und zu den Leuten von den KN stürmen um ihnen zu erzählen, wie überlastet sie seit der sogenannten “Flüchtlingskrise” sind. Mittlerweile warteten im Flur über 20 Personen.

Finde den Fehler!

 

Was der Stadt Kiel wichtig ist

Viel Sinniges und viel Unsinniges ist in der Vergangenheit zum Thema “Bodenversiegelung” in der Landeshauptstadt Kiel gesagt worden. Da sind die Einen, die sagen Kiel hätte bundesweit den höchsten Grad an Bodenversiegelung. Eine Aussage die, in dieser Form, sicherlich unzulässig ist, da es meines Wissens keine Erhebungen auf Bundesebene zu diesem Thema gibt. Da ist der Verwaltungschef, Peter Todeskino, der angeblich jedem Baum nachweint, der auf Kieler Stadtgebiet gefällt wird. Andererseits viele Bauprojekte in der Altstadt, die für einige neu-versiegelte Flächen sorgen. Ich will mich gar nicht großartig zu dem Thema auslassen.

Heute Morgen verließ ich meine Wohnung und musste feststellen dass vor der Lessinghalle eine größere Kolonne angerückt war und im Laufe des Tages *sämtliche* Bäume fällte, die direkt vor der Lessinghalle standen. Ich ging also zu einem der Arbeiter und fragte ihn, ob er mir sagen kann, warum diese Bäume gefällt werden. Er grinste und dieses Grinsen sollte wohl andeuten, der er selber nicht so recht weiß, warum die Bäume gefällt werden. Er sagte:”Die haben da wohl was vor!”. Nun ja, irgendwas haben “die” ja immer vor. Das diese Antwort nur sehr unzureichend war, schien ihm selber durchaus bewusst zu sein, also schob er einen Satz hinterher und diesen Satz lasse ich jetzt einfach mal unkommentiert im Raum stehen, jeder möge sich diesen Satz bitte einmal auf der Zunge zergehen lassen:

“Weil die Bäume die Bodenversiegelung zerstören!”

Fairerweise möchte ich erwähnen, dass er noch das Wort “Stolpergefahr” hinterher schob. Nicht klar erkenntlich ist allerdings, ob die Stolpergefahr, der Fussweg ist dort alles andere als eben, durch die Baumwurzeln oder durch absacken des Geländes entstanden ist. Ich sehe mir das nachher noch an und werde dann berichten. Inzwischen sägen sie an den Bäumen *auf* dem Lessingplatz, also der Wiese, rum. Es ist noch nicht erkennbar, ob sie nur zurück geschnitten oder auch gefällt werden sollen. Ich berichte dann heute Abend. Übrigens: ein weinender Peter Todeskino war weit und breit nicht in Sicht!

Nachtrag: Die Bäume auf der Wiese am Lessingplatz wurden nicht gefällt, nur an einigen Stellen zurück geschnitten. Ob die direkt vor der Halle wirklich wegen Stolpergefahr gefällt werden mussten lasse ich mal dahin gestellt sein. Ich glaube eher, da sollen wohl ein paar Parkplätze hin.

Überfremdung

Seit einiger Zeit vollzieht sich in der Kieler Innenstadt eine Wandlung. Man kann es nicht mehr übersehen, es werden immer mehr. Inzwischen prägen sie das Straßenbild in Kiels Zentrum und ganz ehrlich so langsam fühle ich mich als Fremder im eigenen Land. Wir können die nicht alle aufnehmen, selbst wenn wir es wollten, es sind viel zu viele und die meisten von denen werden in ihrer Heimat noch nicht mal verfolgt, es sind Wirtschaftsflüchtlinge. Ein sehr großer Prozentsatz der Menschen, die nach Kiel strömen sind kriminell, das wurde vielfach in Statisken belegt.  Zuerst haben sie mit einem Höchstmaß an krimineller Energie ihre eigene Heimat zerstört, wir alle wissen, dass ein Geschäft nach dem anderen dem Druck nicht mehr gewachsen war und schließen musste, dann kommen sie zu uns in die Innenstadt um ihr Werk der Zerstörung fortzusetzen. Frauen trauen sich kaum noch nach Einbruch der Dunkelheit das Haus zu verlassen.

Damit muss Schluß sein!

Ich fordere einen gut gesicherten Zaun von der Hörn bis zum Theodor-Heuss-Ring und Einrichtung von Grenzkontrollen auf der Hörnklappbrücke, der Gablenzbrücke und am Theodor-Heuss-Ring!

Kieler lasst Euch nicht von den Gaardenern überrennen!

Kiel den Kielern! – Gaardener nach Gaarden!

 

 

 

Öhm, mir war gerade so danach….   😉

In letzter Zeit rennen aber wirklich viele Gaardener hier rum… isso…

Außerdem war gerade die eigentliche Empfängerin der Botschaft fernmündlich nicht zu erreichen und irgendwie musste ich das mal los werden…

 

 

 

 

Über die Scheinheiligkeit selbsternannter Friedensengel

Zur Erinnerung: Vor vier Jahren begann im mittleren Osten das was später als arabischer Frühling bekannt wurde. Die Menschen gingen für Freiheit und Demokratie auf die Straße. Spätestens als die Regime darauf mit allerhärtester Brutalität reagierten, musste auch dem Letzten klar geworden sein, dass wir hier nicht gerade von Staaten reden, in denen die freie Meinungsäußerung erfunden wurde. Auch in Damaskus, Aleppo und anderswo in Syrien gingen die Menschen auf die Straße und forderten ihr Recht. “Terror-Papst” Baschar al-Assad, und ein Staat der Jahrzente lang alle möglichen Terror-Milizen in seinen Nachbarländern gefördert hat nur um diese zu destabilisieren darf man wohl getrost so bezeichnen, ordnete an friedliche Demonstranten zu bombardieren. Ein Teil der Armee kam dem Befehl nach, ein anderer zeigte sich geschockt und desertierte und eben jener letzt genannte Teil formierte sich in der Freien Syrischen Armee (FSA) mit dem Ziel die zivil Bevölkerung zu schützen und das Regime Assad zu stürzen. Ein langer, blutiger Bürgerkrieg begann. Die Zahl der Opfer und Flüchtlinge wird permanent nach oben korrigiert. Assad ließ Aleppo mit Scud-Raketen beschießen und 10.000e verschleppen, foltern und ermorden. Nach wie vor gehen mindestens 95% aller zivilen Opfer in Syrien auf das Konto von Baschar al-Assad. Im Schatten dieses Konfliktes konnten sich die beiden Al-Kaida Ableger Al-Nusra-Front und ISIS breit machen und das offensichtlich mit Billigung von Assad, der am allermeisten die FSA fürchtete. Auffällig war jedenfalls wie erstaunlich lange zu Beginn des Konfliktes Al-Nusra und Regierungstruppen sich gegenseitig in Ruhe ließen.

Sicher, der amerikanische Angriff auf Irak und die amerikanischen Folter-Gefängnisse in Irak und Afghanistan sind ein Grund für den Erfolg von ISIS, aber eben nur Einer. Ein weiterer Grund waren reiche Geschäftsleute in Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten, die ISIS und Al-Nusra mit Geld und Waffen ausstatteten. Zu Beginn des Krieges brachte es Al-Nusra z.B. gerade mal auf 2.000 Kämpfer, aber sie waren die am besten ausgerüsteten in Syrien.

Für mich steht vollkommen außer Frage, wer für Frieden und Freiheit in Syrien ist unterstützt die FSA und ihre Verbündeten. Das sind im Wesentlichen die kurdische YPG und der Assyrisch-Aramäische-Militärrat, beide hatten sich zu Beginn des Jahres mit Teilen der FSA zu den “Democratic-Forces-of-Syria” DFS zusammen geschlossen und unter ein gemeinsames Kommando gestellt.

Als Baschar al-Assad fast am Ende war, es war nur noch eine Frage der Zeit, bis Damaskus fällt, entschloss sich der russische Oligarch Putin ihm zu Hilfe zu eilen. Natürlich ist Putin klar, dass er den Krieg nicht für Assad gewinnen kann, aber er kann mit seinen Bomben dafür Sorgen dass Assad im Gespräch bleibt, dass er bei zukünftigen Friedensverhandlungen mit einbezogen wird. Genau dieses Ziel hat er jetzt erreicht, wo selbst von der Leyen anfängt saudummes Zeug zu faseln, man müsse mit Assad zusammen gegen ISIS vorgehen. Russlands Bomber bombardierten genau wie Assad die Zivil-Bevölkerung und lösten neue Flüchtlingswellen aus. Sie bombardierten sogar FSA Einheiten, die im Kampf gegen ISIS standen.

Nach den fürchterlichen Terroranschlägen von Paris, entschlossen sich einige westliche Staaten resoluter gegen ISIS vor zu gehen. Sicher, Luftschläge allein lösen das Problem ISIS nicht, aber ohne Luftschläge wird das Problem nicht gelöst.

Jetzt kommen sie also wie die Ratten aus ihren Löchern gekrochen, die selbsternannten Friedensstifter und brüllen: “Don`t bomb Syria!”. Ich frage mich:”Wo ward Ihr, als am 30.9. das russische Bombardement begann? Wo ward Ihr als Putin sich entschloß den Krieg unnötig in die Länge zu ziehen indem er einen Helfershelfer des Terrorismus, Baschar al-Assad,  unterstützt, der ohne Russland bald weg vom Fenster wäre?” Wer die westliche Initiative ablehnt und meint man könne Syrien getrost sich selber überlassen ist nicht nur unglaublich zynisch und Menschen verachtend sondern unterstützt Putin, Assad und letztlich auch ISIS!

 

 

Neue Seitenaufteilung

Es ist mal wieder soweit, ich war kurz davor selber den Überblick zu verlieren! 😉

Also zwei Wochen Arbeit und über 5000 Photos gelöscht. 😮

Die Kleingärten habe ich aus verschiedenen Gründen entfernt: 1.) Ist so ein Kleingarten auch ein Stück Privatsphäre, das sollte man respektieren. 2.) Hatte ich schon immer Angst, meine Photos könnten von Einbrechern zur “Inspiration” missbraucht werden und 3.) war es einfach zu viel, viel zu viel! 😉

Ich beschränke mich jetzt nur noch darauf Photos zu veröffentlichen, auf denen Dinge zu sehen sind, die es nicht mehr gibt oder die nicht mehr zugänglich sind. Zusammengefasst habe ich das auf einer neuen Unterseite: Dinge die in Kiel verschwunden sind.

Zu Bunkeranlagen in Kiel gibt es jede Menge Seiten im wilden, wilden Web. Da muss ich nicht noch eine hinzu fügen, ersatzlos gestrichen.

Eine weitere neue Unterseite ist die, für den Kram von dem ich sonst nicht weiß wohin damit.

Meine Photos bei Flickr sollten jetzt wieder etwas übersichtlicher sein und ich sollte mich nicht mehr verzetteln. 😉 Es gab auch jede Menge verwaister Ordner, die auf dieser Seite gar nicht verlinkt waren. Das ist jetzt anders. 🙂

 

 

Viel Spaß beim Stöbern!

 

Prüner Schlag Photos und etwas Allgemeines

Obschon die Zugriffszahlen auf meiner Blogseite nicht darauf hin deuten, dass sich hier irgendjemand über irgendetwas wundert, möchte ich, für die Leute die sich eventuell doch wundern, warum ich schon seit drei Monaten keine neuen Photos vom Prüner Schlag veröffentliche, vermerken, dass mir vor drei Monaten meine Kamera kaputt gegangen ist.

Das ist eigentlich sehr schade, denn die Anlage ist jetzt ein richtiger Dschungel geworden und wunderschön. Bragi und ich sind natürlich immer noch häufig da, wir können nur leider keine Photos machen. Es hat sich in der Zwischenzeit einiges getan, junge Menschen haben dort gezeltet und es gab eine Techno-Party, was ich persönlich ziemlich daneben fand, denn vergangenes Sylvester sind wir noch bis Russee durch die Kleingartenanlagen gestreift und konnten erleben wie nervös und unruhig die Fauna in jener Nacht war.  Eine Techno-Party hat sicher einige Unruhe in der Tierwelt im Prüner Schlag gestiftet. Solche Parties gehören weder in die Natur noch in Nachbars Wohnung sondern in einen Bunker wo sie niemanden unbeteiligten stören, optimalerweise in einen Tiefbunker. Solche Veranstaltungen in der freien Landschaft zu zelebrieren zeugt doch eher von einer vollkommen fehl geleiteten Natur Verbundenheit.

Wie auch immer, ich arbeite an dem Problem und hoffe doch vielleicht noch ein paar Photos schiessen zu können bevor der Herbst endgültig Einzug gehalten hat. In der Zwischenzeit räume ich etwas unter meinen Photos auf, da es doch etwas unübersichtlich geworden ist und ja, ich verzettel mich. Also nicht wundern, wenn hier Dinge verschwinden. Balder, Bragi, Prüner Schlag, Occupy Kiel und die Lehmberg-Besetzung werden natürlich bleiben und auch mein ältestes Album “Beobachtungen im Alltag”. Vieles Andere werde ich aber nach und nach raus nehmen um mich nicht zu sehr zu verstricken.