Jerusalem II

Nachdem wir morgens Spielfeld verlassen hatten, hieß unser nächstes Ziel Maribor oder Marburg an der Drau in Slowenien.

Slowenien

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Diese Gesellen begegneten uns ab Slowenien ziemlich häufig. Sie sind aber sehr scheu und schwer zu photographieren.

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Bragi nimmt ein Bad in der Krka.

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Neben der Kirche von Slovenska Bistrica haben wir übernachtet.

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Zuweilen gab es gewisse Hindernisse. Hier, kurz vor Laško, mussten wir über das Geländer klettern, durch den Bach gehen und auf der anderen Seite eine sehr dicht bewachsene Böschung hoch um wieder auf die Straße zu gelangen.

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Unser morgendlicher Aufbruch in Laško/Zentralslowenien.

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Wer von Celje (Cilli) kommt, sollte kurz vor Ljubljana (Laibach), bei Litija in Breg einen Aufenthalt einplanen. Auf Hof Paternoster kann man mit dem Wohnwagen campen, zelten, ein Zimmer buchen und/oder

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ein erfrischendes Bad in der Save nehmen.

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Hof Paternoster in Breg/Litija.

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Schäferhund Bor auf Hof Paternoster.

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An der Save.

 

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Rast in der der Nähe von Žužemberk.

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Ein blinder Passagier auf meinem Rucksack.

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Gedenken an den Zweiten Weltkrieg in der der Nähe von Žužemberk.

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Burg Žužemberk.

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Gartenhaus “Teufels Turm” in Soteska.

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Bragi nimmt mal wieder ein Bad.

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Überhaupt hat er bei über 40°C im Schatten keine Gelegenheit ausgelassen sich abzukühlen. Hier auf dem Weg nach Črnomelj.

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Črnomelj war sicher einer der interessantesten Orte in Slowenien, in denen wir waren. Als vor einigen Jahren das Pfarrzentrum erweitert wurde, stiess man auf Stadt- und Hausmauern aus dem 7. Jahrhundert. Der neue Pfarrsaal hat nun einen Glasfussboden, durch den man die alten Mauern sehen kann.

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Diese Kapelle in Črnomelj wurde 1196 von den Rittern des Deutsch Ordens errichtet.

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Bei dem netten Pfarrer von Vinica lernte Bragi dessen Hund Waldi kennen.

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Am nächsten Morgen, der Grenzposten ist schon in Sicht, schließlich verlassen wir den Schengen-Raum, ging es dann nach

Kroatien

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Auf dem Weg nach Trošmarija.

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Unsere erste Station hieß Trošmarija. Das Wort kommt aus dem deutschen und heißt soviel wie Maria Trost. An diesem sterbenden Ort mit seinen rund 50 Einwohnern erinnere ich mich besonders gerne. Hier wird noch alles selber per Hand gemacht und ich konnte mich bei selbst gebackenem Brot, selbst gemachter Wurst, Suppe mit selbst angebauten Zutaten und selbst gemachtem Rotwein stärken. Südlich beginnt der Nationalpark Plitvicer Seen, in dem in den 1970er Jahren die Karl May Filme gedreht wurden. Auf dem Photo mein Blick aus dem Fenster in Trošmarija, ich fühlte mich etwas an dem Schatz im Silbersee erinnert.

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Auf dem Weg nach Slunj kamen wir noch an vielen Ruinen aus dem vergangenen Krieg vorbei. Das Befremdliche waren gleichzeitig die Autokolonnen auf der Straße daneben. Aus ganz Europa kamen sie um an der Adria Urlaub zu machen. Wir hatten inzwischen Juli.

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Auch eine Kuhtränke war Bragi zur Erfrischung recht.

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Zum Glück haben die Kühe davon nichts gemerkt.

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Unsere letzte Station in Kroatien hieß Cetingrad, an das ich mich ebenso gerne wie an Trošmarija erinnere. Der 80 jährige Pfarrer Marjan (Photo) war sehr nett. 56 Jahre lang war er Pfarrer von Cetingrad und hat sich wohl inzwischen zur Ruhe gesetzt.  Die Verkäuferin aus dem örtlichen Geschäft, die fließend Schwäbisch spricht, weil sie in Stuttgart geboren wurde und in Deutschland und Kroatien aufwuchs, hat uns mit wertvollen Informationen versorgt.

Morgens machten wir uns auf den Weg, die EU zu verlassen.

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Morgens auf dem Weg von Cetingrad nach Velika Kladuša.

Bosnien und Herzegowina und die Rückreise

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An der Grenze zu Bosnien lagen noch vereinzelt Landminen.

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Gleich hinter der Grenze habe ich mein einziges Photo in Bosnien aufgenommen. Drei Stunden gingen wir durch Velika Kladuša, dann sind wir wieder umgekehrt und nach Cetingrad zurück gegangen. Pfarrer Marjan erlaubte uns eine weitere Nacht zu bleiben. Am nächsten Morgen hatten wir unglaubliches Glück. Auf dem Weg nach Slunj, 10km waren wir bereits gegangen und ich versuchte per Anhalter zu fahren, hielt ein Auto an. Später stellte sich heraus, es war der Ehemann der Verkäuferin aus Cetingrad. Er fuhr uns letztlich bis Karlovac von wo aus wir den Zug nach Zagreb nahmen.

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In Zagreb hatte Bragi noch die Gelegenheit ein Bad zu nehmen, bevor wir mit dem Nachtzug von Zagreb nach München fuhren. Von dort aus ging es dann mit einem “Schöne Wochenende Ticket” nach Kiel.

Dieses Jahr soll also der zweite Teil der Reise stattfinden!

 

 

                                            ***  F O R T S E T Z U N G   F O L G T  ***

 

 

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