Meyer Isaac Schiff

Vorwort

Zwei bis drei Jahre habe ich damit zugebracht nach dem Kieler Advokaten Meyer Isaac Schiff zu recherchieren, der heute weitestgehend in Vergessenheit geraten ist. Leider habe ich dann nie etwas über ihn geschrieben, hauptsächlich weil ich mit der Quellenlage immer noch unzufrieden bin. Viele Fragen bleiben für mich (vorerst) offen. Darüber hinaus ist schreiben „nicht so mein Ding“. Ich habe also lieber recherchiert, als zu schreiben.

Irgendwann kam dann dieser Schäferhund zu mir und irgendwie schlief dadurch auch noch die Recherchetätigkeit ein. Kein täglicher Gang mehr in die Landesbibliothek um die Kieler Zeitungen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu lesen, denn Hunde und Archive bzw. Bibliotheken sind irgendwie inkompatibel.

Vor einer Weile begannen nun die Abbrucharbeiten der hässlichen Gebäude zwischen Eggerstedt- und Schloßstraße nur um ebenso hässlichen zu weichen.  So ist halt der Lauf der Dinge in Kiel. Dabei tauchten die Kellermauern des “Schiff`schen Hauses” an der Ecke Schloßstraße/Kattenstraße wieder auf. Anlass für mich doch zumindest mal eine Zusammenfassung über das was ich gefunden habe zu schreiben. Doch schon nach kurzer Zeit war ich wieder “voll im Thema drinnen”, in Gedanken war ich wieder im Kiel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und begleitete Meyer in meiner Phantasie zu den Armenfreunden und in die Harmonie. Mittlerweile habe ich es geschafft mich durch meinen Materialberg durchzuarbeiten und die Informationen in die ursprüngliche Fassung dieses Textes einzubinden. Rund sechs Jahre nachdem ich diese Arbeit begonnen habe, ist sie nun endlich fertig! Aber was heißt fertig? Fertig werden kann man ja eigentlich nie und es gibt für mich durchaus noch den einen oder den anderen Ansatzpunkt um eines Tages meine Recherchen doch noch wieder aufzunehmen.

Viel Spaß beim Lesen!

Jörg Paulsen, Kiel den 6.5.2016

Einleitung

Meyer Isaac Schiff (1783 oder `84 bis 1847) war einer der wohlhabensten Einwohner Kiels seiner Zeit, sehr engagiert in der Gesellschaft der freiwilligen Armenfreunde, der Harmonie, einer der Gründer der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte und sicher ein Finanzgenie. Das “Kieler Correspondenzblatt” schrieb in einem Nachruf auf Schiff 1847:”Seine allgemeine Bildung, seine gründlichen juristischen und finanziellen Kenntnisse, sein Scharfsinn, seine Gewandheit und seine Redlichkeit verschafften ihm bald den Ruf des ersten Advocaten in Schleswig-Holstein und fast kein großes Geschäft wurde während der finanziellen Krisis daselbst (1812 bis 1822) abgeschlossen, ohne seine Mitwirkung oder seinen Rath.” In späteren Jahren an einer Geisteskrankheit leident geriet er mehr und mehr in Vergessenheit. Vor mir haben im wesentlichen zwei Männer versucht etwas über diesen Meyer Isaac Schiff zu finden. Arthur Posner, der Kieler Rabbiner, der 1933 vor den Nazis fliehen musste, hatte sich darum verdient gemacht, die Geschichte der Juden in Kiel aufzuschreiben. Seine Schrift wurde nie publiziert, das Manuskript ist aber sowohl im Kieler Stadtarchiv als auch im Landesarchiv in Schleswig einsehbar. Posner erwähnt Schiff nicht nur in seinem Buch sondern publizierte auch zwei Aufsätze über ihn. Es scheint, als sei Posner, genau wie ich, der Faszination erlegen, die von etwas Unbekannten ausgeht, über den die Geschichte den Schleier der Vergessenheit gelegt hat. Der Historiker Harry Schmidt publizierte seine Arbeit 1943. Er wertet darin einige Akten aus, die Schiffs Anträge betreffen nach dem Studium eine Anstellung als Jurist zu bekommen, eine Protestantin zu heiraten und ein gemeinschaftliches Grab zu bekommen. Was seine Arbeit betrifft, halte ich mich eher bedeckt, denn ich habe schon zwei Stellen gefunden, an denen er offensichtlich die alten Handschriften falsch gelesen hat (Name Friederikes und ihr Sterbedatum). Aber wie Posner vor ihm und wie ich nach ihm hat er Schiffs Grab in Uhlenhorst aufgesucht und auch bei ihm weckte es eine gewisse Neugierde etwas Näheres über dieses “Judengrab” in Dänischenhagen heraus zu finden.

Hier jetzt also mein Versuch etwas Licht auf das Leben und Wirken Schiffs zu werfen.

Meyer Isaac Schiff

 

Siegel

In Ermangelung eines Bildes: sein Siegel

Mit Schiffs Geburt tauchen auch schon die Fragen auf. Während alle Quellen von 1783 als Geburtsjahr sprechen, auch seine Witwe Friederike ging in ihrer Todesanzeige für Meyer 1847 von 1783 aus, hat er selber bei seiner Aufnahme am Christianeum in Altona als Geburtsjahr 1784 angegeben. Geboren ist er also am 1. August 1783 oder 1784 in der damals noch holsteinischen Stadt Altona. Sein Vater, Isaac Bendix Schiff (1756 – 1829), war Händler und der Älteste der Hochdeutschen Judengemeinde ebendort. In den Matrikeln des Christianeums findet sich auch ein Ruben Isaac Schiff, möglicherweise ein Bruder von Meyer, der später als Makler bei Auktionen auftrat. Ähnlich wie mit seinem Geburtsjahr verhält es sich mit der Schreibweise seines Namens. Ich habe hier die gängige Schreibweise “Meyer” übernommen. In allen mir Vorliegenden Dokumenten unterschrieb er stets nur mit “M.I.Schiff”. Die einzige mir bekannte Ausnahme sind die Matrikel des Christianeums in die er sich 1799 eigenhändig und mit vollem Namen eingetragen hat, “Maier” steht dort.

Schiffs Unterschrift. Links eine späte Fassung aus dem Anwesenheitsbuch der Armenfreunde und rechts der Eintrag 1799 in die Matrikel des Christianeums.

Am 1.9.1799 wurde er also am Christianeum aufgenommen. Am 9.4.1802 bestand er sein Abitur. Zu der Zeit war das Ausstellen eines detailierten Zeugnisses noch nicht üblich. Je ein Begriff für die schulischen Leistungen und den Charakter mussten reichen. Sein Charakter wurde als “liebenswürdig”, seine Leistungen als “rühmlich” beschrieben. Da er zu jener Zeit bereits vor hatte Jura zu studieren, beantragte er bei der Schulleitung, man möge ihm ein detailierteres Zeugnis ausstellen, damit er als Jude dieses Studium aufnehmen kann.  Danach ging Meyer nach Kiel um zu studieren, allerdings nicht ohne sich zuvor vom dänischen König versichern zu lassen, dass er als Jude auch hinterher eine Anstellung als Jurist bekommen würde. Er studierte Jura von 1803 bis 1805 zunächst in Kiel, zwischendurch in Landshut und danach wieder in Kiel. 1822 wird einer seiner Lehrer, der Kieler Professor Andreas Wilhelm Cramer, Schiff explizit in seiner Autobiograhie als einen seiner heraus ragensten Schüler beschreiben und betonen, dass sie Freunde geworden sind. 1810 dann bekam er eine Anstellung als Sekretär beim Oberpräsidium in Kiel. Hier lernte er auch den Kanzlei Assessor Schwers kennen, dessen Tochter, Marie Sophie Friederike er später heiratete. 1810 taucht sein Name das erste Mal in den Kieler Adressbüchern in der Schloßstraße auf. Zuvor, als Student, hatte er noch an der “Neuen Seite des Marktes”, gemeint sind die Persianer Häuser am (Alten) Markt, gewohnt. Sein neues Heim war eher ein Gebäude-Komplex als ein einzelnes Haus, dass sich mit Vorgarten einmal um die Ecke Schloßstraße und Kattenstraße zog. Die Wohnungen in der Kattenstraße vermietete er unter anderem an Professoren der gegenüber liegenden Universität. Im April 1812 erhielt er schließlich durch den dänischen König seine Bestallung zum Untergerichts-Advokaten. Wenn auch mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass er nicht zum Obergericht zugelassen werden wird. Jedoch führte ihn das Kieler Adressbuch bereits seit 1810 als “Untergerichtsadvocaten”. Zusammen mit einem Münchener zählt Schiff damit zu den ersten beiden Juden, die auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands eine Zulassung zur Anwaltstätigkeit bekommen haben. Untersagt wurde Schiff geistliche, Armen- und Kriminalsachen zu verhandeln. Spezialisiert war er auf Vermögens- und Gutsverwaltung. So war er Geschäftsführer von Gut Dänisch-Nienhof und 1816 Konkursverwalter für den in Konkurs gegangenen Staatsrat Schrader. Auch das Gut Testorf  wurde von ihm verwaltet.

In der Zeit der napoleonischen Kriege 1813/1814 wurde in den Herzogtümern eine provisorische Regierungskommission gebildet, deren Sekretär Schiff war. Vom Reichsarchiv in Kopenhagen wurden mir zwei Erlasse aus dieser Zeit zugesandt, die von Schiff als Sekretär aufgeschrieben wurden. Es handelt sich dabei um zwei “Circulare”, die die Verpflichtungen von Beamten betrafen.

Bei seiner Tätigkeit am Gericht lernte er wohl über den Assessor Schwers dessen Tochter Marie Sophie Friederike kennen. Die beiden möchten heiraten. Das klingt kurz, knapp und unromantisch, mehr geben die Quellen aber leider nicht her. Zur damaligen Zeit war eine Heirat zwischen einem Juden und einer Christin gelinde gesagt sehr schwierig. Genauer: es war in den Herzogthümern sogar verboten. Vorbehalte wird es sicherlich auf beiden Seiten gegeben haben. Viele Leute setzten sich aber auch für Schiff ein. Sein größter Widersacher war der (antisemitische) Erzdiakon Claus Harms. Eine Trauung in einer Kirche kam aus seiner Sicht überhaupt nicht in Frage, aber schließlich wurde dem Paar erlaubt sich in einem privaten Haus trauen zu lassen und so wurde die Ehe im Hause der Schwers 1818 geschlossen. Sie mussten sich allerdings verpflichten, Kinder, die aus dieser Ehe hervor gehen protestantisch zu erziehen. Das Paar blieb jedoch kinderlos. Claus Harms hat sich später geweigert, den ihm  zustehenden Anteil an der Gebühr für die Trauung anzunehmen. Schiff war kein praktizierender Gläubiger aber den Rat vieler seiner Zeitgenossen doch zu konvertieren, da sein Glaube oft seiner Karriere im Wege stünde und er ohnehin mehr mit Christen als mit Juden zu tun habe, wollte er nicht nachkommen. Wie es hieß war ihm “der Gedanke zuwider”.

Das Schiff heutzutage in Vergessenheit geraten ist, könnte nicht nur daran liegen, dass er Jude war, sondern auch an dem Umstand, dass er in späteren Jahren psychisch erkrankte. Zum ersten Male trat die Krankheit Mitte der 1820er Jahre auf. Zunächst verfiel er in Schwermut und danach, wie es hieß, in geistige Verwirrung. Vorrüber gehend wurde er geheilt, aber die Krankheit kehrte in Schüben immer wieder zurück. Es wird an verschiedenen Stellen gesagt, er hätte in den Übergangsphasen zur Verücktheit sein Vermögen vergeudet. Tatsächlich ist aber bei seinem Tot doch noch einiges an Geld vorhanden gewesen.  Irgendwann gegen Ende der 1830er Jahre erkrankte er endgültig und wurde bis zu seinem Tode nicht wieder gesund. Schiff wurde dann 1840 entmündigt und ihm der Obergerichts-Assessor H.R. Claussen als “Curator” beigestellt. Trotz des dürftigen Quellenmatrials und der wenigen Hinweise denke ich, dass es sich um eine Art von bipolarer Erkrankung gehandelt haben wird. Dafür sprechen die „Schwermut“ einerseits und die Phasen in denen er „sein Vermögen vergeudet“ hat, andererseits. Artikel und Annoncen im Kieler Wochenblatt aus der Zeit von 1814 bis 1825 zeugten noch von einer regen Teilnahme Schiffs am gesellschaftlichen Leben in Kiel doch ab 1825 fiel sein Name so gut wie gar nicht mehr in der Zeitung. Erst ab 1830/31 engagierte er sich wieder bei den Armenfreunden. Leider bin ich nicht mehr dazu gekommen, die Zeitungen “Kieler Wochenblatt” ab 1832 zu lesen. Im “Kieler Correspondenzblatt” vom 24.9.1831 erschien dann ein Aufsatz von Schiff unter dem Titel “Vaterländische Materialien, in einem Briefe des Advocaten Schiff zu Kiel an die Redaction”, in dem er auf eine 1827 bei Cetti, Kiel erschienenen und von Baggesen heraus gegebenen Karte mit den Gerichtsbarkeiten in Holstein verwies und eine ganze Reihe Fehler in derselben bemängelte.

Sein Name tauchte nochmals 1839 auf, als es in Falcks “Neuem Staatsbürgerlichen Magazin” und im “Kieler Correspondenzblatt” zu einer Diskussion darüber kam, wie eine Formulierung im Gottorfer Patent und im Gottorfer Huldigungseid von 1721 zu verstehen sei. Der Inhalt würde an dieser Stelle zu weit gehen, aber es soll erwähnt werden, dass zu dieser Frage Schiff um Rat gebeten wurde. Ich halte diesen Umstand für interressant, da es hieß Schiff sei Ende der 1830er Jahre endgültig erkrankt.

Zu Schiffs Zeit gab es den jüdischen Friedhof in der Michelsenstraße noch nicht, die Kieler Juden mussten ihre Toten in Rendsburg beisetzen, und so stellte er 1833 den Antrag für sich und seine Frau ein Gemeinschaftsgrab auf einem protestantischen Friedhof zu bekommen. Diesmal setzte Harms sich durch. Es wurde den Beiden jedoch die Erlaubnis erteilt sich auf Privatgelände bestatten zu lassen. Schiff war mit dem damaligen Gutsbesitzer Friderici vom Gut Uhlenhorst in Dänischenhagen befreundet und so wurden er und seine Frau nach ihrem Tot in einem bronzezeitlichen Grabhügel beigesetzt. Dieses Hünengrab wurde daraufhin in der Umgangssprache der örtlichen Bevölkerung noch lange “Judenberg” genannt. Arthur Posner fuhr 1932 oder 1933 nach Dänischenhagen und fand dort noch einen, wie auf Friedhöfen üblich, eisernen Zaun um das Grab. An anderer Stelle wird eine stark verwitterte Grabplatte erwähnt, die mit hebräischen Zeichen beschriftet war. Harry Schmidt fand beide Dinge noch bei seinem Besuch 1937. Bei einem erneuten Besuch im September 1942 waren dann Zaun und Grabstein verschwunden.

Meyer Issac Schiff starb am 9.7.1847.

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Schiffs Grab auf Uhlenhorst 2011

DSC01229           Kieler Wochenblatt vom 10.7.1847

 

Das Haus Schloßstraße/Kattenstraße

Schiff erwarb 1810 (Kieler Adressbuch 1810) oder 1817 (Vollbehr 1881) das “Haus”, ich setze das in Anführungszeichen weil man wohl besser von einem Gebäudekomplex reden muss, Schloßstraße Ecke Kattenstraße. Zwei bis drei Monate habe ich im Kieler Stadtarchiv damit zugebracht über sein Haus zu recherchieren. Lange Zeit glaubte ich es sei nach dem Tod von Friederike irgendwann zwischen 1860 und 1870 abgebrochen worden, doch weit gefehlt. Eines Tages meinte Frau Briel vom Archiv zu mir:”Schauen Sie doch mal bei Eckardt nach”.  Johann Heinrich Eckardt war Ende des 19. Jahrhunderts Verleger und verfasste einige Reise- bzw. Stadtführer über Kiel. 1899 dann sein “Meisterwerk”:”Alt Kiel in Wort und Bild” in dem er einige Spaziergänge unternimmt und die Häuser beschreibt an denen er vorbei kommt. Treffer: an der Straßenecke vor dem Schloss angekommen vermerkt er, dass die Häuser die dort stehen früher eine Einheit bildeten, die dem Advokaten Schiff gehörte. Das Haus war also gar nicht abgerissen worden, man hatte es lediglich in mehrere Häuser zerteilt wodurch es zunächst für mich durch den Schleier der Geschichte unsichtbar wurde. Vier Teile wurden es, um genau zu sein.

Ging man also in jenen Tagen die Schloßstraße Richtung Schloss, kam zunächst, ein Stück hinter der Fischerstraße auf der rechten Seite, ein Haus, einem Mietshaus vergleichbar, bei dem mir nicht klar geworden ist, ob er es selber bewohnte oder vermietete. Wahrscheinlicher ist aber, dass dort Personal lebte, denn es gab einen direkten Anschluss an die Pferde-Stallungen hinter dem Haus. Ebenso stand an der Ecke Kattenstraße ein L-förmiges Mietshaus, von dem ich mir sicher bin, dass er es vermietete. Eine Reihe Bäume stand zwischen Gehweg und Kattenstraße vor dem Grundstück.  Hier wohnten viele angesehene Professoren der Kieler Universität, die sich in der Kattenstraße auf der gegenüber liegenden Straßenseite befand. Unter anderem Johann Gustav Droysen, nach seinem Umzug in die Vorstadt wurde eine zeitlang  in seiner alten Wohnung im Schiff`schen Haus die Mineralien-Sammlung der Universität untergebracht. Das Naturhistorische Museum wurde durch eine Schenkung des Landgrafen von Hessen erheblich erweitert und deshalb 1836 bis zum Umzug in den Warleberger Hof 1839 ebenfalls im Schiff`schen Haus einquartiert. Ein weiterer Mieter  war der Zoologe, Physiologe und Anatom Wilhelm Friedrich Georg Behn (1808-1878) . Auch Professor Wilhelm Heinrich Valentiner wohnte hier mit seiner Familie. Ab 1827 wurde dort auch das Postamt eingerichtet.  Es ist das Gebäude dessen Grundmauern man jetzt bei den Bauarbeiten ausgegraben hat. Das Markante an diesem Haus war, dass die Mauer an der Ecke keinen rechten, sondern einen leicht geöffneten Winkel hatte. Zwischen diesen beiden Häusern eingebettet, in der Schloßstraße, lag ein drittes, deutlich niedrigeres Haus. Großzügige Balkone mit gusseisernen Geländern. Ich denke diesen Teil werden Friederike und Meyer bewohnt haben. Ein wunderschönes Photo von 1905 dieses Gebäudes findet sich in dem von Jürgen Jensen 1986 herausgegebenen “Historischen Stadtbildatlas Kiel” unter Abbildung 54. An dem Gebäude in der Kattenstraße schloss sich noch die Wagen-Remise von Schiff an. Immerhin 7,20m breit, es werden also zwei oder sogar drei Kutschen nebeneinander Platz darin gefunden haben. Einzig dieser Teil wurde nach Friederikes Tot abgerissen und ein neues Haus darauf errichtet, wie es auf Abbildungen um 1880 zu sehen ist. Ebenfalls sehr auffällig und auf zeitgenössischen Karten gut ersichtlich ist, dass trotz der engen Bebauung in der Altstadt das gesamte Schiff`sche Esemble, als nahezu einziges, über einen Vorgarten verfügte. Auf der Rückseite der Häuser gab es einen größeren Garten und die Stallungen für die Pferde. Der Sohn W.F.G. Behns, Adolf Behn, beschrieb später wie sie als Kinder in diesem Garten gespielt haben.

Schiff wird bereits in dem Kieler Adressbuch 1810 unter dieser Adresse geführt. Friedrich Vollbehr schreibt 1881 dass Schiff das Haus 1817 kaufte. Möglich, dass er vorher schon in dem Haus wohnte. Bereits vor 1630 hatte Bartram Reventlow ein großes Haus in der Kattenstraße und drei Nebenhäuser in der Schloßstraße. 1733 gehörten diese Gebäude Detlev Reventlow. Die Gebäude wurden später vom großfürstlichen Regierungskollegium gekauft und die baufällig gewordenen Häuser in der Schloßstraße abgebrochen. 1773 kaufte der Medizin Proffesor Kannegießer Grundstück und Gebäude. 1795 gehörte es kurze Zeit seinen Erben und wechselte dann mehrmals den Besitzer, 1798 Johann Jakob Klotz, 1800 Baronesse A. Liliencron, geb. Rumohr, 1808 Detlev Chr. von Rumohr, bis es schließlich 1817 von Meyer Isaac Schiff gekauft wurde.

Vor 1867 wurden in Kiel die Hausnummern geändert. Zuvor war es üblich die Häuser der gesamten Stadt durchzunummerieren. Danach wurde das heute noch übliche System, die Häuser innerhalb einer Straße zu nummerieren, eingeführt. Aus dem Haus 73A wurde die Schloßstraße 34-38 und Kattenstraße 4.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges war die Kieler Altstadt voller kleiner Handwerksbetriebe, von denen viele auch Zulieferer für die Marine waren und dadurch für die Aliierten zu Bomben-Zielen wurden. Im Schiff`schen Haus befand sich nun unter anderem eine Taucherfirma, die auch das Millitär beliefert hat und so findet sich auf einer Karte  Kiels der Royal Airforce von 1943 auch das Haus Schiffs als “Ziel” markiert. Wie fast alle Gebäude in der Altstadt wurde das Haus im Zweiten Weltkrieg zerstört.

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Die bei den Bauarbeiten freigelegten Grundmauern des Schiff`schen Hauses

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Gut zu erkenen. Der leicht geöffnete Winkel an der Mauerecke.

 

Die Gesellschaft der freiwilligen Armenfreunde

Sehr aktiv war Schiff in der Gesellschaft der freiwilligen Armenfreunde. Zu Schiffs Zeiten gab es natürlich noch keine staatliche Armenfürsorge. Statt dessen kümmerten sich lokale Gesellschaften auf freiwilliger Basis um die Hilsbedürftigen. In der gehobeneren Schicht war es eine gesellschaftliche Verpflichtung bei den Armenfreunden Mitglied zu sein und zu spenden. 1806/07 trat Schiff der Gesellschaft bei. Die Armenfreunde standen seit 1803 auch für Juden offen, ein Umstand weswegen Erzdiakon Claus Harms sich weigerte der Gesellschaft beizutreten. Schiff war Wortführer der Armenfreunde 1809/10,  1815/16 und 1820/21.  1808/09, 1814/15 und 1819/20 war er zweiter Wortführer. In der Zeit von 1810 bis 1821 taucht Schiff immer wieder in unterschiedlichen Funktionen in verschiedenen Kommissionen auf: Als einfaches Mitglied oder als Protokollführer, bei der “Schul- und Arbeitscomission” und bei der “Feuerungscomission”. Zudem war er für einen der “Pflegebezirke”, in die die Stadt eingeteilt war, verantwortlich.   1821 war er “Zweiter Katechet” der Gesellschaft. Bemerkenswert ist zu sehen wie aktiv Schiff, der selber keine Kinder hatte, bei der alljährlichen Ausrichtung des Kinderfestes für Armenkinder in der ersten Hälfte der 1820er Jahre war. Und schließlich war er sicherlich auch ein nicht geringer Spender. In der Zeit von 1809 und 1812 zahlte er mehrere, höhere Beträge, teils freiwillig, teils erzwungen in Staatsfonds ein. Als aber im Frühjahr 1815 noch nicht einmal die Zinsen beglichen wurden, entschloss er sich seine gesamten Forderungen an die Armenfreunde abzutreten, in der Hoffnung, dass eine wohltätige Vereinigung das Geld eher bekommt, als er als Privatperson. Insgesamt betrugen die Forderungen 1416,- Reichsbankthaler Courant, was für damalige Verhältnisse schon ein Vermögen war. Einzige Bedingung, die er daran knüpfte war die, dass sein entsprechendes Schreiben an die Armenfreunde im Wochenblatt veröffentlicht wird, in der Hoffnung dass andere Menschen es ihm gleich tun und ihre Forderungen ebenfalls an die Armenfreunde abtreten. Ebenso gewährte er den Armenfreunden 1817, als diese in Finanzschwierigkeiten kamen, einen großzügigen Kredit von 2500,- Mark Courant. Die Rückzahlungsmodalitäten waren äußerst günstig für die Armenfreunde. Sollte die Gesellschaft über das nötige Kapital verfügen, sollten sie es nicht ihm geben, sondern anlegen. Er wollte sein Geld dann aus den daraus resultierenden Zinsen bekommen. Einmal im Jahr veröffentlichten die Armenfreunde in dem von ihnen gegründeten “Wochenblatt zum besten der Armen in Kiel” eine Liste der Mitglieder und welchen Beitrag diese entrichtet hatten. Der Beitrag war nach Einkommen gestaffelt und so ist es interessant zu lesen, dass Schiff mit 75,-RbTh pro Jahr zu den drei reichsten Mitgliedern zählte. Jedoch nahm seine Teilnahme an den Sitzungen der Armenfreunde zwischen 1822 und 1825, wohl krankheitsbedingt, immer weiter ab und ab 1825 nahm er dann so gut wie gar nicht mehr daran teil. Dennoch wurde sein Name in dem Anwesenheitsbuch von jemanden anderen weiter eingetragen, als “Advocat Schiff”, im Gegensatz zu dem “M.I.Schiff” mit dem er sich noch selber eintrug.  Ab 1831 nur noch “Schiff”, ohne “Advocat” und ab 1840 dann wieder mit “Advocat”.

Die Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte

Bereits im Januar 1822 wurde eine “Vaterländische Preisaufgabe” gestellt, Aufsätze über die Geschichte der Herzogthümer Schleswig und Holstein in den letzten drei Jahrhunderten zu verfassen. Niemann, Schow, Moltke, Schiff, Falck, Warnstedt und Schumacher bildeten die Jury, aber erst im Januar 1828 wurde eine Schrift zur Teilnahme eingereicht, sie kam vom Advokaten Forchhammer und ihr wurde der zweite Platz zuerkannt.  Bis Oktober 1831 gingen dann noch weitere Beiträge ein und Schiff forderte in einem Leserbrief im Correspondenzblatt sämtliche eingegangenen Texte zu archivieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 1833 starteten dann die fünf Männer Staatsrat Niels Nicolaus Falck, Professor Andreas Ludwig Jakob Michelsen, Professor Burchandi, Advokat Meyer Isaac Schiff und Subrector Asmussen einen Aufruf zur Gründung einer historischen Gesellschaft und am 13.3.1833 kam es im Schiff`schen Haus zur Gründungsversammlung der “Schleswig-Holsteinisch Lauenburgischen Gesellschaft für vaterländische Geschichte” der 41 Männer beiwohnten und bei der Schiff zum Kassenwart der Gesellschaft gewählt wurde. Hierüber berichtete auch drei Tage später das Correspondenzblatt. Professor Michelsen und Schiff wurden von der Versammlung ins Komitee für die Herrausgabe der Urkunden und Regesten  gewählt. Die Bibliothek konnte durch eine Spende durch den dänischen König erheblich erweitert werden. Im Namen der Gesellschaft führte Schiff die dafür erforderliche Korrezpondenz. Auf der Hauptversammlung der Gesellschaft am 4. Juli 1833 wurde Schiff dann allerdings nicht wieder in den Vorstand gewählt, vermutlich dürfte auch das seiner Krankheit geschuldet sein.

Die Gesellschaft Harmonie

Die Gesellschaft Harmonie war eine Vereinigung zu Unterhaltungszwecken der gehobeneren Bevölkerungsschicht. Man betrieb ein Veranstaltungssaal für Musik- und Tanzveranstaltungen und einen Lesesaal in dem sich Mitglieder zu Konversation und Zerstreuung trafen. 1808 erwägte die Harmonie kurzfristig ein Lokal im damals noch “Rumohr`schen Haus” (später das Schiff`sche) anzumieten, nahm dann aber doch Abstand davon. Im Winter 1811/12 entließ der “Literarische Ausschuß” der Harmonie eigenmächtig den “Aufwärter” des Lesesaals. Das wirbelte in der Harmonie soviel Staub auf, dass ein Untersuchungsauschuss gebildet wurde, in dem Schiff das Protokoll führte.  Auch war Schiff zeitweise Kassenwart der Gesellschaft. In der Harmonie wurden ab 1812 Juden zugelassen.

Schriften

1815 “Über den in den Herzogthümern Schleswig und Holstein jetzt geltenden Münzfuß und die Berechnungsart nach Reichsbankgeld” – Der Titel spricht eigentlich für sich

1830 “Schreiben des Advocaten Schiff zu Kiel an den ungenannten Verfasser der patriotischen Rügen eines Holsteiners über das Post und Poststraßen-Wesen in Holstein” – Besagter ungenannter Verfasser beschwerte sich über das Postwesen in Form einer Publikation. Schiff wollte die Beschwerde ergänzen, da der Verfasser des Beschwerdebriefs aber unbekannt blieb und da nach seinen Erfahrungen Beschwerden an die Königliche Post in Kopenhagen nicht beantwortet wurden publizierte er seinen Brief ebenfalls. Er beschwerte sich darüber, dass er eine Estaffete, also eine Eilzustellung durch Postreiter, in Hamburg nicht im dänischen Post-Kontor aufgeben konnte, sondern er den Postmeister in dessen privater Wohnung aufsuchen musste und Briefe im Allgemeinen sehr spät ankamen. Es wurde in einer anderen Quelle (A. Posner) gesagt, Schiff hielt sich um 1830 in Altona auf. In dieser Schrift erwähnt er zumindestens einen Brief an seine Frau, den er von Hamburg nach Altona schicken wollte, so dass es scheint als hätten die Beiden sich dort tatsächlich länger aufgehalten.

1831 “Versuch eines Verzeichnisses der verschiedenen Gerichtsbarkeiten des Herzogthums Holstein in einer durch die topographische Lage bestimmten Reihenfolge.” – Ein sicherlich nicht leichtes Unterfangen. In Kiel gab es zusätzliche Gerichtsbarkeiten von Kirche, Militär und Universität und auf dem Lande lag die Gerichtsbarkeit meist bei den Gutsherren.

1838 “Thesen eines Unpartheiischen betreffend die zwischen den Finanzen und der Nationalbank streitige Zwölf-Millionen Frage” – Ich muss gestehen, von Finanzen keine Ahnung zu haben, wer mich kennt kann das bestätigen. Also, ich habe es gelesen, nur nicht verstanden, weil mir das Hintergrundwissen fehlt, von daher kann ich auf diesen Text auch nicht näher eingehen

Darüber hinaus erschienen auch Aufsätze von ihm im “Kieler Correspondenzblatt”.

Einzig Arthur Posner erwähnt eine fünfte Schrift Schiffs:

1844 “Über das Verhältnis der mit der (Kieler) Armenanstalt verbundenen Spar- und Leihkasse”

Posner gibt an diese Schrift in der Kieler Universitätsbibliothek gefunden zu haben. Ich habe diese Schrift bis heute nirgendwo finden können. Jedoch konnte man mir in der Universitätsbibliothek bestätigen diese Schrift einmal gehabt zu haben. Sie gehört zu den Verlusten die die Bibliothek durch die Bücherverbrennung der Nazis und alliiertes Bombardement im Zweiten Weltkrieg erlitten hat. Ich vermute dass es sich ursprünglich um einen Aufsatz handelte, der als Mehrteiler in einer Zeitschrift erschienen ist und den jemand hat binden lassen, so könnte es dann tatsächlich ein “Unikat” gewesen sein dass sich nur in der Uni-Bibliothek befand.

Friederike und die Schiff`sche Stiftung

Marie

Marie Sophie Friederike Schwers war die Tochter des Kanzleiassessors Dietrich Cornelius Schwers und dessen Ehefrau Margaretha Elisabeth Friederika Schwers geb. Bielfeld.

Friederike und Meyer hatten am 20.3.1838 gemeinschaftlich ein Testament aufgesetzt und sich gegenseitig als Erbnehmer benannt. Dieses Testament war 1847 mit dem Tot Meyers hinfällig geworden und so ließ Friederike  am 26.6.1850 durch den Advokaten Nicolaus Wilhelm Paulsen ein neues aufsetzen. Sie benannte darin eine Reihe Personen als Begünstigte, verfügte aber dass 2/3 des verbliebenen Vermögens in eine Stiftung einfließen sollten. Die “Schiff`sche Stiftung zugunsten hilfsbedürftiger, kränklicher, über 45 Jahre alter, nicht ungebildeter und in Kiel wohnhafter lediger Frauenzimmer”. Auch wenn uns das “Frauenzimmer” aus heutiger Sicht zum Schmunzeln animieren könnte erspare ich uns im Folgenden den langen Namen und schreibe nur von der “Schiff´schen Stiftung”. Von den für einen Anteil in Frage kommenden Frauen sollte jenen der Vorzug gegeben werden, die ein Verwandtschaftsverhältnis mit Friederike nachweisen konnten. Am 23.5.1856 ließ sie noch ein paar Änderungen vornehmen. 1850 erfreute sie sich laut der Testamentszeugen noch bester Gesundheit und sie und die Zeugen trafen sich in der Wohnung des Advokaten Paulsen. 1856 jedoch mussten Paulsen und die Zeugen zu ihr in die Wohnung kommen wo sie sie “…in hohem Grade krank und bettlägerig aber im Besitz ihrer geistigen Kräfte” vorfanden. Drei Jahre später, 1859,  starb Marie Sophie Friederike Schiff geb. Schwers und wurde neben ihrem Gatten auf Uhlenhorst beigesetzt.

Die Stiftung war in der Lage jährlich etwa acht bis neun Anteile zu vergeben. 1870 betrug das Kapital 18.000 Reichsthaler Courant. Vor dem 1. Weltkrieg knapp 40.000,-RM und danach 12.000,-RM, 9.000,-RM wären es ohne die Spende einer Agnes Wagner gewesen. Bis in die 1920er Jahre hat es in Kiel noch Frauen gegeben, die eine Verwandtschaft mit Friederike belegen konnte. 1928 bewarben gleich drei Frauen um einen Stiftungsanteil. Gertrud und Margot Loeck sowie die Witwe Julia Carlsen geb. Lüdemann. Im Namen seiner Töchter trat dann der Kaufmann Loeck zugunsten der Witwe zurück. Man muss dazu wissen, dass unter der Verwandtschaft von Friederike häufiger die Namen “Loeck” und “Lüdemann” auftauchen. Während des zweiten Weltkrieges kamen beinahe jährlich Rundschreiben des “Winterhilfswerkes”, in denen alle Stiftungen in Deutschland aufgefordert wurden einen Teil ihres Kapitals zu spenden. In der Schiff`schen Stiftung entschied man sich, den nach Vergabe aller Anteile verbleibenden Rest, der nicht für einen Anteil ausreichte, zu spenden.  Am 31.3.1952 verfügte die Stiftung nur noch über ein durch Kriege und Inflation dezimiertes Kapital von 203,42 DM. So erging es jedoch nicht nur der Schiff`schen Stiftung, sondern auch den anderen sieben, privaten Stiftungen in Kiel. Der Muhlius`schen Waisenstiftung, der Harder`schen Familienstiftung, der Marie Behrensen Stiftung, der Landt Stiftung, der Stiftung der Geschwister TH. Behrensen, der Christian`schen Stiftung und der Waldemar und Carry Prehn Stiftung. Mit Beschluss vom 9.11.1954 und in Kraft treten 1956 wurden alle acht Stiftungen aufgelöst und das verbliebene Kapital der Gesellschaft der freiwlligen Armenfreunde zugeführt.

Literaturverzeichnis (hier klicken)

Danksagung

Herzlich danken für die freundliche Untestützung möchte ich folgenden Personen und Institutionen:

  • Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kieler Stadtarchivs, insbesondere Dr. Rosenplänter, Frau Briel, Frau Köhnemann und Herr Rohde, die mir geduldig jede Frage beantworteten und mir wertvolle Hinweise gaben
  • Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lesesaals der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, Kiel, und Dr. Jens Ahlers, der mir wichtige Hinweise gab
  • Frau Noeske vom Archiv des Christianeums in Altona, die mir nicht nur bei meiner Spurensuche am Christianeum sehr half, sondern auch diese entzückende Rezension verfasste: Meyer Isaac Schiff, ein Advokat in Kiel
  • Herrn Roese vom Gemeinschaftsarchiv Gettorf, der mir auf der Suche nach Schiffs Grab entscheident geholfen hat
  • Herrn Sindt, Inhaber von Gut Uhlenhorst, der mir das Grab von Schiff zeigte
  • Der netten Dame in der Universitätsbibliothek Kiel, die mir nach langer Suche bestätigen konnte, dass die Bibliothek die “fünfte Schrift Schiffs” mal hatte
  • Klaus Peter für erbauliche Gespräche und die Hinweise auf W.F.G. Behn und zwei Arbeiten im Landesarchiv Schleswig
  • Lerke Vogt und Dr. Martin Rackwitz für ihre Beratungen
  • Herr Bartholdy vom Rigsarkivet Kopenhagen für die Zusendung der beiden Erlasse in denen Schiffs Name auftaucht
  • Dr. Lorenzen-Schmidt vom Hamburger Staatsarchiv, der ebendort für mich nachgesehen hat

Ich hoffe niemanden vergessen zu haben!

Abbildungen:

Unterschrift “M.I. Schiff”, Siegel und Unterschrift “Marie Sophie Friederike”:  Kieler Stadtarchiv

Unterschrift “Maier”: Archiv des Christianeums Altona

Todesanzeige: Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek

Grab auf Uhlenhorst und Ausgrabungen: Eigene Photos

Die Angaben beziehen sich auf die Originale. Außer Christianeum sind alle Photos von mir.

(c) Copyrights Mai 2016 by Jörg Paulsen. Alle Rechte vorbehalten.

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